Johann Christian Ferber

files/Heinrich-zur-Treue/images/persons/ferber.jpgJohann Christian Ferber kam 1804 nach Gera und begründete die Geraer Linie der Familie Ferber. Er wurde wenige Jahre später Teilhaber der Textilfirma Morand & Co. und hatte wesentlichen Anteil am Wachsen der Geraer Textilindustrie.

Er legte die Grundlage für die Modernisierung der Geraer Textilindustrie, welche im Wesentlichen durch seinen Sohn, Dr. Moritz Rudolph Ferber weiter vorangetrieben wurde. Dieser war es auch, der 1842 das repräsentative Anwesen in Gera, Weidaer Gasse 37 und 39 erwarb, welches heute als "Ferbersches Haus" dem Museum für angewandte Kunst Raum bietet.

Zeugnisse des Wirkens der Familie Ferber für Wohltätigkeit und zum Wohle der Stadt haben sich bis heute erhalten. Die Familie Ferber unterstützte studierende junge Leute aus ärmlichen Verhältnissen und förderte durch Geschenke den naturwissenschaftlichen Unterricht an Gymnasien und Realschulen.

Johann Christian Ferber war Mitglied der Geraer Freimaurerloge "Archimedes zum ewigen Bunde", welcher er bis zu seinem Tode angehörte.